Augenakupunktur




Was ist die Augenakupunktur nach Boel?

Professor Dr. John Boel aus Dänemark hat den Begriff "Augenakupunktur" geprägt. Er bezeichnete damit eine in langjähriger Praxis entwickelte Kombination mehrerer Akupunktursysteme, die eine besonders günstige Wirkung auf das Gehirn und das Auge hat.
Die Augenakupunktur nach Professor Boel  läuft nach einem bewährten, aber dennoch individuell angepassten Schema ab. So erhält jeder Patient seine "auf ihn zugeschnittene" Augenakupunktur, die auf die Gesamtsituation des Patienten und seinen Erkrankungen Rücksicht nimmt.
Die dabei verwendeten Akupunkturpunkte sind sowohl im Kopfbereich auf den sogenannten Magen-, Gallen-, Blasen- und Dreifacher-Erwärmer-Meridianen als auch  im Hand -, Fuß- und Beinbereich auf den Leber-, Milz-Pankreas- und Dickdarm-Meridianen. Zusätzlich werden Sonderpunkte ausserhalb der Meridiane verwendet.
Zusätzlich werden bei der Boel'schen Augenakupunktur – je nach individueller Situation – der Ohrakupunktur     oder der Yamamoto-Schädelakupunktur gestochen
Professor Boel hat das Verfahren der Augenakupunktur etwa 1980 entwickelt. Er hat seine Augenakupunktur 1996 erstmals in Deutschland vorgestellt.
Nach seinem System werden pro Behandlungstag  zwei Augenakupunktur-Behandlungen durchgeführt. Zwischen beiden Behandlungen, die jeweils etwa eine halbe Stunde dauern, liegt eine Pause. Durch dieses Vorgehen wird die Wirksamkeit der Augenakupunktur erheblich gesteigert.
Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass die Augenakupunktur nach Professor Boel ein Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin ist, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der Augenakupunktur nach Professor Boel beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtung selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt.
Die Augenakupunktur-Behandlung erfolgt über fünf bis zehn Tage, das sind also zehn bis zwanzig Augenakupunktur-Sitzungen. Die Behandlungsintensität richtet sich wiederum nach dem individuellen Zustand des Patienten. Bei Menschen, die eher geschwächt sind, sollte man weniger häufig behandeln, als bei Menschen, die – abgesehen von der Augenerkrankung – im Wesentlichen gesund sind.

Anwendungsbereiche der Augenakupunktur nach Boel:

• Makuladegeneration
• trockene Makuladegeneration
• feuchte Makuladegeneration
• Retinopathia pigmentosa
• Diabetische Netzhautveränderung
• Netzhautablösung
• Störungen des arteriellen oder venösen Blutflusses
• Grüner Star (Glaukom)
• Erkrankungen des Sehnerven

Kaum beeinflussbar ist hingegenist die Kurzsichtigkeit des Erwachsenen, Erfolge gibt es hingegen bei der Weitsichtigkeit. Auch die Kurzsichtigkeit von Kindern ist zu verbessern.
Die erzielbaren Behandlungserfolge hängen davon ab, wie gut ein Mensch auf Augenakupunktur anspricht.
Manche Menschen  sprechen sehr gut an, während andere weniger ansprechen können. Insofern ist eine Vorhersage des Erfolges der Augenakupunktur nicht möglich. Gerade bei Augenerkrankungen ist es oft schon ein großer Erfolg, wenn das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden kann oder wenn die Krankheit zum Stillstand kommt.
Der Verlauf der Augenerkrankung sollte auf jeden Fall regelmäßig von einem Augenarzt kontrolliert werden.
Zusätzlich zu der Augenakupunktur werden in unserer Praxis individuell auf den Patienten und dessen
Gesundheitszustand hochdosierte Vitamin-C-Gaben, Mineralien- und Spurenelemente sowie  homöopathische Medikamente intravenös bzw. intramuskulär verabreicht.